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Magnesium: Wichtig für Muskeln, Herz und viele weitere Körperfunktionen

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Ist Magnesium nicht in ausreichender Menge vorhanden, kann es zu schwerwiegenden körperlichen und psychischen Schädigungen kommen.

Was ist Magnesium und wo kommt es vor?

Magnesium ist ein chemisches Element, das zur Gruppe der Erdalkalimetalle gehört. Das silberfarbene glänzende Leichtmetall wird den Elektrolyten zugerechnet. Magnesium-Verbindungen werden schon seit Jahrhunderten in der Medizin eingesetzt. Der menschliche Körper enthält etwa 25 mg gespeichertes Magnesium. Der größte Teil davon (60 %) befindet sich im Knochengewebe, etwa 25-30 % in Nerven und Muskeln. Nur 5-10 % Prozent des Mineralstoffs kommt im Blut vor.

Welche Aufgaben hat der Mineralstoff?

Magnesium:

  • baut Eiweiße und die DNA auf und repariert DNA-Brüche
  • verlangsamt die Zellalterung, durch Zellmembranen Stabilisierung und macht sie für Elektrolyte durchlässiger, reguliert auch den Natrium-Kalium-Stoffwechsel innerhalb der Zellen
  • ist an der Energiegewinnung im Muskel beteiligt, indem es Adenosintriphosphat (ATP) aktiviert, ATP gilt als Brennstoff der Zellen
  • hilft bei der Übermittlung elektrischer Impulse von den Nerven an die Muskeln und steuert so die Muskeltätigkeit
  • baut Stress ab, indem es die Adrenalin-Ausschüttung hemmt, sorgt für einen ausgeglichenen Hormonhaushalt
  • beeinflusst den Blutzuckerspiegel positiv
  • hilft bei der Versorgung des Herzens mit Kalzium und Kalium und regelt auf diese Weise die Übermittlung von Nervenreizen im Herzmuskel
  • aktiviert zirka 300 Enzyme, die den menschlichen Stoffwechsel und die Muskelfunktion steuern
  • sorgt zusammen mit Kalzium für gesunde Zähne und feste Knochen
  • hemmt die Blutgerinnung
muskeln benötigen magnesium

Da der Körper ihn nicht selbst herstellen kann, muss man ihn sich täglich von außen zuführen. Der Mineralstoff wird im menschlichen Dünndarm jedoch nur zu etwa 30 Prozent resorbiert. Das Erdalkali-Metall kommt in der Natur nur in chemisch gebundener Form vor. So findet man es beispielsweise im Dolomit-Gestein zusammen mit Sulfaten, Chloriden und Carbonaten. Magnesium hat im Körper viele wichtige Funktionen zu erfüllen. Zu seinen Hauptaufgaben gehört es, die Funktionsfähigkeit von Nerven und Muskeln und die Knochenfestigkeit zu erhalten. Außerdem ist es noch für das hormonelle Gleichgewicht, den Energiestoffwechsel und die Herzgesundheit von fundamentaler Bedeutung.

Magnesiummangel und seine Ursachen

Ob bei einem Patienten eine Magnesium-Unterversorgung vorliegt, kann man nur mit einer Messung des Blutplasma-Spiegels feststellen. Ob Knochen und Organe unterversorgt sind, lässt sich nicht eindeutig feststellen. Sicher ist jedoch, dass der Organismus sich den fehlenden Mineralstoff aus Muskeln und Knochen holt. Kann er seinen Magnesium-Bedarf darüber nicht mehr decken, sinkt der Magnesium-Gehalt im Blut. Das menschliche Blutplasma enthält im Normalfall zwischen 0,7 und 1,0 mmol Magnesium pro Liter. Der reguläre Bedarf an diesem lebenswichtigen Mineralstoff beträgt bei Erwachsenen 300 bis 400 mg pro Tag.

Frauen haben während der Schwangerschaft und Stillzeit einen erhöhten Magnesiumbedarf. Wie viel die Patientin in der Schwangerschaft benötigt, erfährt sie vom behandelnden Arzt. Eine größere Menge benötigen auch Jugendliche, Personen im fortgeschrittenen Alter, Sportler und Menschen, die eine Reduktionsdiät einhalten.

Außerdem brauchen Personen, die viel körperlich arbeiten oder Stress ausgesetzt sind, mehr Magnesium. Chronisch-entzündliche Darmkrankheiten können eine Magnesium-Resorptionsstörung hervorrufen, sodass zu wenig davon in den Organismus gelangt. Menschen, die dauerhaft große Mengen Alkohol zu sich nehmen oder solche, die an Diabetes, Durchfall oder Fieber erkrankt sind, haben eine erhöhte Magnesium-Ausscheidung. Auch bestimmte Medikamente (Entwässerungsmittel) können diese Wirkung haben. Bei Patienten mit Diabetes verursacht der Magnesiummangel außerdem noch eine Abnahme der Insulinsensitivität der Zellen.

Häufige Fragen zum Thema Magnesium

Gut geeignet, die tägliche Versorgung mit dem essentiellen Mineralstoff zu sichern, sind: Bananen, Müsli, Vollkornprodukte, Haferflocken, grüne Gemüsesorten (Erbsen, Brokkoli, Bohnen), Himbeeren, Emmentaler Käse. Tipps, wie Sie die magnesiumhaltigen Lebensmittel am besten kombinieren, und Rezepte erhalten Sie auf den entsprechenden Seiten im Internet.
Zuviel Magnesium ist für den Körper völlig ungefährlich, da der größte Teil des überschüssigen Mineralstoffs ohnehin über den Harn ausgeschieden wird. Von einer Überdosierung spricht man immer dann, wenn der Blutplasma-Spiegel bei mehr als 1,6 mmol/l liegt. Er kommt in der Regel dadurch zustande, dass der Organismus den Mineralstoff nicht oder nur in ungenügender Menge ausscheidet. Das ist beispielsweise bei einer gestörten Nierenfunktion der Fall. Mit welchen Symptomen sich die Überversorgung zeigt, hängt davon ab, wie ausgeprägt sie ist. Starke Überdosierungen zeigen sich zum Beispiel mit Durchfall, Müdigkeit, Übelkeit, Erbrechen und verlangsamter Atmung (Atemdepression).
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Welche Symptome haben Patienten mit Magnesiummangel?

Die Unterversorgung mit dem wichtigen Mineralstoff zeigt sich durch folgende Symptome:

  • erhöhtes Osteoporose-Risiko, Magen-Darm-Krämpfe, Reizdarm-Syndrom
  • Muskelkrämpfe (Wadenkrämpfe, Muskelverspannungen), Monatsbeschwerden (Gebärmutterkrämpfe), Lidzucken, Tics
  • erhöhtes Thrombose-Risiko, Herz Erkrankungen (Herzrhythmusstörungen, Herzrasen)
  • Kopfschmerzen bis hin zur Migräne, brüchige Fingernägel
  • Atemnot, Müdigkeit, Schlappheit, Nervosität, innere Unruhe, Schlafstörungen
  • erhöhte Schmerzempfindlichkeit, Kribbeln und Taubheit in den Fingern und Zehen
  • Standunsicherheit, Schwindel, Angstzustände, depressive Verstimmungen

Mit welchen Lebensmitteln kann man einem Magnesiummangel vorbeugen?

Um beispielsweise Wadenkrämpfe zu vermeiden, sollten Sie täglich eine ausreichende Menge dieses wichtigen biochemischen Elements zu sich nehmen. Eine normale ausgewogene Ernährung mit den Magnesium-Hauptlieferanten reicht dafür in der Regel aus.

Lebensmittel, die besonders viel Magnesium enthalten:

  • Nüsse (Haselnüsse, Erdnüsse, Cashewkerne), Mandeln
  • Samen (Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne), bittere Schokolade

Wie kann man einem Magnesiummangel noch vorbeugen?

brausetabletten als magnesiumpräparat

Falls Sie einem Mineralstoffmangel vorbeugen möchten, können Sie das außer über eine gesunde Ernährung auch mithilfe von Magnesium-Präparaten aus der Apotheke tun. Sie sind in verschiedenen Formen erhältlich: Brausetabletten mit und ohne Geschmack, Kapseln, Granulat, Micro-Pellets

Für eine Basisversorgung reichen niedrig dosierte Magnesium-Nahrungsergänzungsmittel aus. Liegt jedoch bereits ein Mineralstoffmangel vor, empfiehlt sich die Zufuhr von 400 mg Magnesium täglich. Die Einnahme der Präparate erfolgt mit oder in einem Glas Wasser. Micro-Pellets sind für die Versorgung unterwegs besonders gut geeignet. Bei vorschriftsmäßiger Einnahme haben die Magnesium-Mittel keine Nebenwirkungen.

Wer seinen Magnesiumbedarf nicht über eine normale Ernährung decken kann, sollte wissen, dass er ein Nahrungsergänzungsmittel benötigt: Störungen des Mineralstoffhaushalts können, wenn sie längere Zeit bestehen, zu schwerwiegenden Beeinträchtigungen führen.

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