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Hersteller/Vertrieb
TEVA GmbH
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rezeptfrei
PZN
02768509
Indikation

Das Arzneimittel ist ein Mittel zur Behandlung von Eisenmangelzuständen.…

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Produktinformation zu DREISAFER Filmtabletten, 50 ST

Indikation

  • Das Arzneimittel ist ein Mittel zur Behandlung von Eisenmangelzuständen.

Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Eisen(II)-sulfat oder einen der sonstigen Bestandteile des Präparates sind
    • wenn Sie an einer Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatosen, Hämosiderosen, chronische Hämolyse) leiden
    • bei Blutarmut mit gleichzeitigen Eisenverwertungsstörungen (sideroachrestische Anämien, Bleianämien, Thalassämien)
    • wenn bei Ihnen eine schwere Leber- oder Nierenerkrankung vorliegt. Im Einzelfall kann jedoch bei renaler Anämie die orale Substitution mit Eisen(II)-Sulfat unter strikter Kontrolle sinnvoll sein.
    • während einer Therapie mit Bluttransfusionen.
  • Kinder
    • Für Kinder unter 12 Jahren ist das Arzneimittel nicht geeignet.

Dosierung

  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls von Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis
    • 1-mal täglich 1 Filmtablette des Präparates (entsprechend 100 mg Fe2+ täglich) für Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren.
    • Bei schweren Eisenmangelzuständen kann die Dosis auf 2-mal täglich 1 Filmtablette des Präparates (entsprechend 200 mg Fe2+ täglich) erhöht werden.
    • Hinweis
      • Für Kinder unter 12 Jahren ist das Präparat nicht geeignet.
  • Dauer der Anwendung
    • Je nach Schweregrad des Eisenmangels ist zur Auffüllung des Eisendepots eine Therapiedauer von mehreren Monaten erforderlich.
    • Nach Normalisierung des roten Blutbildes sollte die weitere Einnahme unter Kontrolle der Plasmaferritinwerte erfolgen.
  • Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben, als Sie sollten
    • Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen und Fieber können Zeichen einer Überdosierung sein. Bei Verdacht auf eine Überdosierung ist sofort ein Arzt zu benachrichtigen.
    • Zur Behandlung einer Eisenvergiftung kann Deferoxamin zur Bindung von Eisen im Darm (Hemmung der Aufnahme ins Blut) eingesetzt und intravenös zur Bindung von bereits ins Blut aufgenommenem Eisen und Beschleunigung der Ausscheidung über die Nieren bzw. den Harn verabreicht werden.
  • Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern fahren Sie wie im Dosierungsschema vorgesehen fort.
  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Patientenhinweise

  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich
    • wenn Sie an einer Magenschleimhautentzündung (Gastritis) oder Magen- und Darmgeschwüren leiden, sollten Sie das Präparat nur unter ärztlicher Kontrolle einnehmen
    • bei entzündlichen Darmerkrankungen (z. B. Colitis ulzerosa, Morbus Crohn). Vor der Anwendung des Präparates sind Nutzen und Risiko gegeneinander abzuwägen.
    • wenn bei Ihnen eine Neigung zur Bildung oxalathaltiger Harnsteine vorliegt. Auf Grund des Ascorbinsäuregehaltes ist bei der Einnahme des Präparates Vorsicht geboten.
    • wenn diätetische oder andere Eisensalz-Ergänzungen verwendet werden, um das Risiko einer möglichen Eisenüberdosierung zu vermeiden.
  • Hinweis
    • Während einer Eisentherapie können die Benzidin-Probe oder die heute üblichen Guajak-Tests falsch positiv ausfallen.
  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Durch das Präparat werden Ihre Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, nicht beeinflusst.

Schwangerschaft

  • Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, sollten Sie das Präparat nur einnehmen, wenn Ihr Arzt bei Ihnen einen Eisenmangel festgestellt hat.

Einnahme Art und Weise

  • Die Filmtabletten sind unzerkaut mit etwas Flüssigkeit (kein Kaffee, kein schwarzer Tee, keine Milch) während den Mahlzeiten einzunehmen.
  • Die Einnahme während der Mahlzeit führt zwar zu einer besseren Verträglichkeit, vermindert aber eine optimale Aufnahme von Eisen ins Blut.

Wechselwirkungen

  • Bei Einnahme des Präparates mit anderen Arzneimitteln
    • Eisensalze vermindern die Resorption von Tetracyclinen, Penicillamin, Goldverbindungen, Levodopa und Methyldopa.
    • Eisensalze beeinflussen die Resorption von Chinolon - Antibiotika (z. B. Ciprofloxacin, Levofloxacin, Norfloxacin, Ofloxacin).
    • Eisensalze vermindern die Resorption von Thyroxin bei Patienten, die eine Substitutionstherapie mit Thyroxin erhalten.
    • Die Resorption von Eisen wird durch die gleichzeitige Anwendung von Colestyramin, Antacida (Ca++, Mg++, Al+++-Salze) sowie Calcium- und Magnesium-Ergänzungspräparaten herabgesetzt.
    • Die gleichzeitige Einnahme von Eisensalzen mit Salicylaten oder nicht-steroidalen Antirheumatika kann die Reizwirkung des Eisens auf die Schleimhaut des Magen-Darm-Traktes verstärken.
    • Eisenbindende Substanzen wie Phosphate hemmen die Eisenresorption.
    • Einzelfallberichte weisen darauf hin, dass die gleichzeitige Einnahme von Protonenpumpenhemmern mit Eisensalzen die Eisenresorption hemmen kann.
  • Das Präparat sollte nicht innerhalb der folgenden 2 - 3 Stunden nach Verabreichung einer der oben genannten Substanzen eingenommen werden.
  • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
  • Bei Einnahme des Arzneimittels zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Eisenbindende Substanzen wie Phosphate, Phytate oder Oxalate sowie Milch, Kaffee und Tee hemmen die Eisenresorption.
    • Sie finden eisenbindende Substanzen wie Phosphate z. B. in Hülsenfrüchten, Phytate z. B. in Getreide und Oxalate z. B. in Obst und Gemüse wie Rhabarber und Spinat.
    • Das Präparat sollte nicht innerhalb der folgenden 2 - 3 Stunden nach Verabreichung einer der oben genannten Substanzen eingenommen werden.

Wirksame Bestandteile und Inhaltsstoffe

100 mg

Ascorbinsäure
300 mg Hilfstoff
Cellulose Pulver
Hilfstoff
Cellulose, mikrokristallin
Hilfstoff
Chinolingelb
Hilfstoff
Croscarmellose, Natriumsalz
Hilfstoff
Erythrosin
Hilfstoff
Ethyl cellulose
Hilfstoff
Hyprolose
Hilfstoff
Hypromellose
Hilfstoff
Magnesium stearat
Hilfstoff
Montanglycolwachs
Hilfstoff
Povidon K30
Hilfstoff
Propylenglycol
Hilfstoff
Silicium dioxid, hochdispers
Hilfstoff
Talkum
Hilfstoff
Titan dioxid
Hilfstoff


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