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Blutzuckerwerte, die entscheidenden Werte bei Diabetes und der Insulingabe

blutzuckerwerte messen
Der Blutzuckerwert ist die Menge des Zuckers, der zum Zeitpunkt der Untersuchung in der Blutprobe vorhanden war.
Das Blut erfüllt eine Menge Aufgaben. Zu diesen Herausforderungen des roten Multitasking-Talents gehört unter anderem der Transport von gelösten Nährstoffen zu den Organen, die sie brauchen. Zucker ist für den Menschen ein zentraler Nährstoff, der über das Blut vom Verdauungstrakt an die Stelle seiner Bestimmung gebracht wird.
Daraus ergibt sich der Blutzuckerwert, also der Anteil des Zuckers in der entnommenen Blutprobe zum Zeitpunkt der Messung. Auf die Gesundheit können übermäßig hohe und auch zu niedrige Blutzuckerwerte gravierende Langzeitfolgen haben, aber auch kurzfristig auftretende Symptome sind möglich. Verschiedene Grunderkrankungen wie Diabetes beeinflussen den Blutzuckerwert auch direkt. 

Was sind Blutzuckerwerte?

Bei Patienten, die sich guter Gesundheit erfreuen und frei von Symptomen sind, besteht in der Regel keine Notwendigkeit, diese Untersuchung durchführen zu lassen. Es kann davon ausgegangen werden, dass der Zuckeranteil im Blutkreislauf im Normbereich liegt. Liegen allerdings gesundheitliche Veränderungen wie eine Schwangerschaft oder eine Erkrankung wie Diabetes vor, ist mit Abweichungen vom Normwert zu rechnen, die schlimmstenfalls den gesunden Zustand des Betroffenen erheblich gefährden.
Auch zur Diagnosestellung oder -festigung kann eine Blutzuckermessung erforderlich werden. Bei der Untersuchung erfolgt eine Blutentnahme zur Feststellung des Anteils an Glukose (Traubenzucker), der sich entweder im, unter oder über dem Normbereich bewegt. Dieser Messwert wird auch als Blutzuckerspiegel bezeichnet und kann durch eine einfache Entnahme des Blutes festgestellt werden.

Häufige Fragen zum Thema Blutzucker

Eine Sonderform ist die Schwangerschaftsdiabetes, die sich während der Schwangerschaft entwickelt und kurz nach der Geburt wieder beendet ist. Ihre Auswirkungen und Ausprägung muss der Gynäkologe während der Schwangerschaft kontrollieren, aber oft muss keine Behandlung in die Wege geleitet werden.
Ist der Blutzuckerspiegel in der Schwangerschaft erhöht und bekommt der Gynäkologe diese Informationen nicht rechtzeitig oder kann nicht auf sie eingehen, dann drohen Mutter und Kind erneut ernste Folgen. Die Wahrscheinlichkeit der Zuckerkrankheit beim ungeborenen Kind wird massiv erhöht.

Die sogenannte Schwangerschaftsdiabetes kann bei der Mutter zu ähnlichen Diabetesfolgen führen wie bei anderen Typen dieser Erkrankung. Eine diabeteskranke Schwangere hat darüber hinaus ein erhöhtes Risiko für eine Präeklampsie, die ihrerseits zu schweren Komplikationen bis hin zum Tod von Mutter und Kind führen kann, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt und unter Kontrolle gebracht wird.
Eine erste Untersuchung zur Feststellung des Zuckeranteils des Blutes kann über eine Blutentnahme auf nüchternen Magen erfolgen. Nüchtern heißt dabei, der Patient darf innerhalb der letzten 8-10 Stunden nichts gegessen haben. In der Praxis erscheint er frühmorgens ohne Frühstück beim Arzt. Eine Blutentnahme ermöglicht eine Feststellung der Blutzuckerwerte zum aktuellen Zeitpunkt, aber auch die Untersuchung des so genannten Langzeitblutzuckers.
Hierzu wird das Glykohämoglobin HbA1c herangezogen. An diesen Bestandteil des roten Blutfarbstoffes bindet sich Glukose, so dass festgestellt werden kann, ob eine dauerhafte Blutzuckererhöhung vorliegt. Der Arzt kann aber auch eine mögliche Glukoseintoleranz messen, wenn der Verdacht auf eine Erkrankung wie Diabetes oder Schwangerschaftsdiabetes vorliegt.
Hierzu kommt der sogenannte orale Glukoseintoleranztest zum Zug. Der Patient trinkt eine stark gesüßte Getränkemischung, die vom Mediziner angerührt wird. Innerhalb eines kurzen Zeitraums wird beim OGTT gemessen, wie viel Zucker abgebaut werden konnte. Ein erhöhter Wert deutet darauf hin, dass das Insulin im Körper nicht ausreicht, um den Zucker abzubauen.
Ärzte werden schon hellhörig, wenn sich die Werte noch leicht unter diesen Richtwerten bewegen. Dann kann es sein, dass eine Prädiabetes, also eine Vorstufe der tatsächlichen Zuckerkrankheit, vorliegt. Folgende Werte bei nüchternem Patienten wären für den Hausarzt ein Anlass zur näheren Untersuchung:
  • 100-125 mgdl
  • 5,6 - 6,9 mmoll
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Was ist ein normaler Blutzuckerwert?

Etwa 8-10 Stunden ohne Nahrung, also auf nüchternen Magen, kann der Messwert des Zuckers im Blutkreislauf beim gesunden Menschen gemessen werden. Wenn davon auszugehen ist, dass er gesund ist, also keinen Diabetes hat oder keine sonstigen Gründe vorliegen, dann kann von folgenden Normwerten ausgegangen werden:
  • 100 Milligramm pro Deziliter (mgdl)
  • weniger als 5,6 Millimol pro Liter (mmoll)
Das verändert sich natürlich, sobald der Patient gegessen hat. Dann kommt die Verdauung in Schwung und spült Zucker in den Blutkreislauf. Auch dann sollte der Wert aber nicht bei mehr als 140 mgdl oder 7,8 mmoll liegen. Dass er darunter liegt, ist selten und wäre vermutlich auf die Nahrung selbst oder einen Stoffwechselfehler zurückzuführen. Ein Wert, der wesentlich darüber liegt, spricht ebenfalls für ein näher zu untersuchendes Problem. Insbesondere kommt dabei Diabetes mellitus in Frage. Folgende Werte deuten darauf hin, dass diese Krankheit vorliegen kann:
  • nüchtern: über 126 mgdl oder 7,0 mmoll
  • nicht nüchtern: über 200 mgdl oder 11,1 mmoll
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Warum entsteht erhöhter Blutzucker?

nahrung kann vom körper nicht verwertet werden

Wenn der Körper des Menschen über die Ernährung zugeführten Zucker nicht richtig und schnell genug verarbeiten kann, liegt sehr wahrscheinlich eine Störung im Stoffwechsel vor. Insbesondere geht es ums Insulin, denn dies ist der Stoff, der über die Nahrung aufgenommene Glukose weiter verwertet.
Als Ursachen kommen folgende Möglichkeiten in Frage:
Diabetes Typ 1
Diabetes Typ 2 (mellitus)
Schwangerschaftsdiabetes
Nebenwirkung gewisser Medikamente

Der behandelnde Mediziner braucht demzufolge vollständige Informationen darüber, ob der Betroffene gerade medikamentös behandelt wird. Er bestimmt anschließend, ob die Beobachtung eine Nebenwirkung sein kann. Meistens aber deutet sie nicht darauf hin, sondern auf das Vorliegen einer Erkrankung wie Diabetes mellitus. Diese Diagnose wird in der Regel erst im Laufe des Lebens getroffen, die Erkrankung liegt nicht schon seit Geburt vor.

Warum entsteht niedriger Blutzucker?

Während hoher Blutzucker auf ein ernstes Problem hindeuten kann, führt ein niedriger Spiegel eher zu kurzfristigen Problemen und hat meistens keine schwerwiegenden Gründe. Niedrige Zuckerkonzentrationen treten besonders bei jungen Leuten und insbesondere bei jungen Frauen auf. Sie rühren daher, dass vermutlich nicht ausreichend gegessen wurde, sodass eine kurzfristige Kreislaufschwäche auftreten kann.
Passiert das einmalig, ist es fast normal, auch wenn etwa eine Regelblutung stattfindet. Passiert das dagegen häufiger, sollte untersucht werden, woran es liegt. Sehr wahrscheinlich passt die Ernährung nicht und enthält zu wenig Zucker. Schlimmstenfalls gibt es einen Auslöser im Verdauungstrakt, der eine Therapie benötigt und näher untersucht werden muss.
stoffwechselfunktionen

In Frage kommen Erkrankungen der Magen- und Darmwand, da hierüber Zucker in den Kreislauf übertragen wird, während die Nahrung verdaut wird. Dieser wichtige Prozess kann aus verschiedenen Gründen gestört sein. In seltenen Fällen deutet ein niedriger Blutzuckerspiegel auf eine Krebserkrankung im Verdauungstrakt hin, wenn der Tumor an einer Stelle sitzt, an der er die Nahrungsaufnahme und Verstoffwechselung erheblich beeinträchtigt.
Das ist glücklicherweise aber sehr selten und der Betroffene würde vorher auch schon andere Symptome bemerken. Ein solches Problem tritt erst bei fortgeschrittener Erkrankung auf und wird vom behandelnden Onkologen frühzeitig erkannt und entsprechend engmaschig überwacht und therapiert, damit der Betroffene trotzdem lebenswichtige Nährstoffe erhält.

Wann und warum werden die Blutzuckerwerte gefährlich?

Zu hohe, aber auch zu niedrige Blutzuckerwerte sind für den Betroffenen nicht gesund. Gefährlich werden sie, sobald sie über oder unter den Normwert fallen und das keine einmalige Beobachtung bleibt. Ernste Erkrankungen wie Diabetes sorgen dafür, dass der Blutzuckerspiegel ständig aus dem Gleichgewicht gerät, ohne eine kontrollierte Behandlung hätte dies verheerende Auswirkungen. Denn es bedeutet, dass der Zucker im Körper verbleibt und Schaden anrichten kann. Diabetespatienten haben langfristig im schlimmsten Fall mit Amputationen zu kämpfen, da das Gewebe und die inneren Organe so stark durch den nicht abbaubaren Zucker belastet werden. Übergewicht ist noch das kleinste Übel.

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