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Hustenreiz: Ursachen, Linderung und effektive Behandlung

Hustenreiz: Ursachen, Linderung und effektive Behandlung
Bei Hustenreiz handelt es sich um ein Phänomen, das viele Ursachen haben kann. Besonders häufig tritt er im Rahmen eines grippalen Infektes auf.
Hustenreiz beschreibt ein Symptom, sprich eine Begleiterscheinung, die in Verbindung mit der jeweiligen Grunderkrankung zu sehen ist. Denn nur so kann eine Therapie nachhaltige Erfolge zeitigen. Abgesehen davon gibt es natürlich auch Wege der symptomatischen Behandlung, um im akuten Fall eine möglichst rasche Linderung herbeizuführen. Worin diese genau bestehen, ist nur eine der Fragen, die in diesem Artikel zum Thema 'Hustenreiz' bzw. Reizhusten behandelt werden sollen.

Hustenreiz: Entstehung und Bestimmung

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Hustenreiz wird zu der Kategorie der Leitsymptome gezählt. Laut Definition handelt sich dabei um einen Schutzreflex, der eine Reizung von Bronchien oder Luftröhre signalisiert. Dabei wird zwischen verschiedenen Hustenarten unterschieden. Natürlicher bzw. physiologischer Husten wird von den Betroffenen als selbstverständlich empfunden, da es sich um eine vorübergehende Erscheinung handelt.

Pathologisch wird dieser erst, wenn er als unangenehm und störend wahrgenommen wird. Von einem chronischen Krankheitsverlauf spricht man, wenn der akute Husten länger als vier Wochen anhält. Dabei kann es sich entweder um trockenen bzw. unproduktiven oder feuchten bzw. produktiven Husten handeln. Für Letzteren ist die Schleimbildung bezeichnend.

Ursachen von Hustenreiz

Tritt das vertraute Kitzeln im Hals auf, so kann dies verschiedene Ursachen haben. In erster Linie dient es dazu, durch die Reinigung der Atemwege die optimale Funktionsweise der Lunge zu sichern. Bildet diese den Ausgangspunkt für die Beschwerden, so spricht man im medizinischen Fachjargon von sogenannten pulmonalen Ursachen. Als extrapulmonale Auslöser werden hingegen sämtliche Ursachen, die außerhalb der Lunge liegen, bezeichnet. Bei akutem Husten kann es sich dabei unter anderem um Vergiftungen durch das Einatmen von Rauch oder anderer schädlicher Substanzen oder aber um grippale Infekte handeln. Sodbrennen und Medikamentenunverträglichkeit sind nur zwei Beispiele für potentielle extrapulmonale Verursacher von chronischem Husten.

Hustenreiz im Rahmen einer Erkältung

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Ein grippaler Infekt ist die häufigste Ursache für die Entstehung des unangenehmen Kitzelns/ Kratzens im Hals. Neben dem hier diskutierten Phänomen sind weitere parallel auftretende Symptome charakteristisch für eine Erkältung. Dazu zählen unter anderem Kopf- und Gliederschmerzen, Schwäche, Fieber- und Schüttelfrost, Halsschmerzen, Fließschnupfen sowie ein allgemeines Gefühl von Schwäche und Abgeschlagenheit. Als Richtwert für die Dauer einer Erkältung gelten maximal zwei Wochen. Allerdings lässt sich der Heilungsprozess durch eine gezielte Behandlung der Symptome und eine gesunde Lebensweise beschleunigen. Im Zentrum stehen hier vor allem viel Ruhe, Entspannung und eine vitaminreiche Ernährung.

Die erfolgreiche Behandlung von Hustenreiz

Bei der Therapie von Reizhusten ist der Fokus auf die zugrunde liegende Ursache von ausschlaggebender Bedeutung. Liegt diese in äußeren Faktoren wie einer verrauchten oder mit Schadstoffen belasteten Luft, so sind diese zu vermeiden. Vergleichbares gilt für Allergene wie Tierhaare, Pollen und Hausstaub, die für das Entstehen eines allergisch bedingten Hustens, in der Medizin Bronchitis genannt, verantwortlich sind. Unbedingte Hygiene und eine regelmäßige Reinigung der eigenen Räumlichkeiten sind weitere unverzichtbare Maßnahmen sowohl der Behandlung als auch der Vorbeugung von Hustenreiz. Eine Abgewöhnung ungesunder Gewohnheiten ist unter anderem beim sogenannten Raucherhusten unabdingbar, um eine nachhaltige Gesundung zu gewährleisten.

Alternative oder klassische Behandlungsmethoden von Hustenreiz

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Das vorrangige Therapieziel während eines grippalen Infektes besteht darin, die Schleimhäute feucht zu halten. Erreicht wird dieses beispielsweise durch das regelmäßige Inhalieren mit entzündungshemmenden Kräutern wie Salbei und Kamille. Verstärkt wird die Wirkung noch durch tägliche Mundspülungen mit Meersalz. Warmgetränke, allen voran Kräutertees mit Honig, unterstützen ebenfalls den Heilungsprozess und tragen zu einer Linderung akuter Beschwerden bei. Zu empfehlen ist hier vor allem Eibisch, was sich aufgrund der enthaltenden Schleimstoffe als besonders wohltuend für die gereizte Schleimhaut erweist. ACC Brausetabletten, Fluimucil und ACC Kindersaft: So lauten nur einige der wirkungsvollen Varianten aus der Apotheke. Diese lösen bspw. Den Schleim und reinigen die Atemwege.

Häufige Fragen zum Thema Hustenreiz

Die Fülle an potentiellen Ursachen macht es gerade für Laien oftmals schwer, zwischen einem leichten Infekt und einer ernsteren Erkrankung wie der Lungenentzündung oder Lungenembolie zu unterscheiden. Jedoch gibt es einige Anhaltspunkte, an denen Sie sich orientieren können. Klingt Fieber nach zwei Tagen nicht von selbst wieder ab, leiden Sie unter Atemnot und/oder Auswurf oder bleibt der Hustenreiz über einen längeren Zeitraum ohne Anzeichen auf Besserung bestehen, dann ist es höchste Zeit, den Arzt aufzusuchen. Vergleichbares gilt selbstverständlich auch, wenn sich die Symptome, allen voran der Hustenreiz verschlimmern.
Auch bei Asthma bronchiale bietet sich Ihnen parallel zur medizinischen Behandlung eine große Auswahl an alternativen Behandlungsoptionen. Letztere sollten jedoch ausschließlich ergänzend zu Medikamenten wie Bronchospray, Salbubronch und Atrovent sowie nach Rücksprache mit dem Arzt eingesetzt werden. Zu den Hausmitteln, die sich bei Hustenreiz, der durch Asthma bronchiale ausgelöst wird, bewährt haben, zählen unter anderem Kräutertees. Isländisch Moos sowie eine Kombination aus Taubnesseln und Brennnesseln erweisen sich hier als besonders wohltuend. Ein Brustwickel aus frischem Sauerkraut oder rohen Zwiebeln vermischt mit Meerrettich und Honig schafft ebenfalls schnell Abhilfe. Um den Effekt zu erhöhen, sollten Sie den Wickel mit einem Tuch abdecken.

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