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ASPIRIN N 100mg

PZN: 05387239
98 Stk.
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  • Arzneimittel
  • apothekenpflichtig
  • rezeptfrei
  • Tabletten
  • PZN: 05387239
  • Unterstützt die Hemmung der Thrombozytenaggregation
  • Zur Vorbeugung thrombotischer Ereignisse eingesetzt
  • Für Anwendung bei bestimmten Herz-Kreislauf-Indikationen

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Produktdetails & Pflichtangaben 3

Indikation

  • Das Präparat hemmt u.a. das Zusammenhaften und Verklumpen von Blutplättchen (Thrombozyten) und beugt dadurch der Entstehung von Blutgerinnseln (Thromben) vor (Thrombozytenaggregationshemmung).
  • Es wird angewendet
    • bei instabiler Angina pectoris (Herzschmerzen aufgrund von Durchblutungsstörungen in den Herzkranzgefäßen) - als Teil der Standardtherapie.
    • bei akutem Herzinfarkt - als Teil der Standardtherapie.
    • zur Vorbeugung eines weiteren Herzinfarktes nach erstem Herzinfarkt (zur Reinfarktprophylaxe).
    • nach Operationen oder anderen Eingriffen an arteriellen Blutgefäßen (nach arteriellen gefäßchirurgischen oder interventionellen Eingriffen, z. B. nach aortokoronarem Venen-Bypass [ACVB], bei perkutaner transluminaler koronarer Angioplastie [PTCA]).
    • zur Vorbeugung von vorübergehender Mangeldurchblutung im Gehirn (TIA: transitorische ischämische Attacken) und Hirninfarkten, nachdem Vorläuferstadien (z. B. vorübergehende Lähmungserscheinungen im Gesicht oder der Armmuskulatur oder vorübergehender Sehverlust) aufgetreten sind.
  • Hinweis:
    • Das Präparat ist nicht zur Behandlung von Schmerzzuständen vorgesehen.

Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Acetylsalicylsäure, Salicylate oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
    • wenn Sie in der Vergangenheit auf bestimmte Arzneimittel gegen Schmerzen, Fieber oder Entzündungen (Salicylate oder andere nichtsteroidale Entzündungshemmer) mit Asthmaanfällen oder in anderer Weise überempfindlich (allergisch) reagiert haben
    • bei akuten Magen- und Darmgeschwüren
    • bei krankhaft erhöhter Blutungsneigung (hämorrhagische Diathese)
    • bei Leber- und Nierenversagen
    • bei schwerer, nicht durch Medikamente eingestellter Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz)
    • wenn Sie gleichzeitig 15 mg oder mehr Methotrexat pro Woche einnehmen
    • in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft in einer Dosierung von mehr als 150 mg Acetylsalicylsäure pro Tag.

Dosierung von ASPIRIN N 100mg

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Dosierung
    • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, beträgt die empfohlene Dosis:
      • Bei instabiler Angina pectoris (Herzschmerzen aufgrund von Durchblutungsstörungen in den Herzkranzgefäßen):
        • Es wird eine Tagesdosis von 1 Tablette (entsprechend 100 mg Acetylsalicylsäure pro Tag) empfohlen.
      • Bei akutem Herzinfarkt:
        • Es wird eine Tagesdosis von 1 Tablette (entsprechend 100 mg Acetylsalicylsäure pro Tag) empfohlen.
      • Zur Vorbeugung eines weiteren Herzinfarktes nach erstem Herzinfarkt (Reinfarktprophylaxe):
        • Es wird eine Tagesdosis von 3 Tabletten (entsprechend 300 mg Acetylsalicylsäure pro Tag) empfohlen.
      • Nach Operationen oder anderen Eingriffen an arteriellen Blutgefäßen (nach arteriellen gefäßchirurgischen oder interventionellen Eingriffen; z.B. nach ACVB; bei PTCA):
        • Es wird eine Tagesdosis von 1 Tablette (entsprechend 100 mg Acetylsalicylsäure pro Tag) empfohlen.
        • Der günstigste Zeitpunkt für den Beginn der Behandlung nach aortokoronarem Venen-Bypass (ACVB) scheint 24 Stunden nach der Operation zu sein.
      • Zur Vorbeugung von vorübergehender Mangeldurchblutung im Gehirn (TIA) und Hirninfarkten, nachdem Vorläuferstadien aufgetreten sind:
        • Es wird eine Tagesdosis von 1 Tablette (entsprechend 100 mg Acetylsalicylsäure pro Tag) empfohlen.
  • Dauer der Behandlung
    • Das Arzneimittel ist zur längerfristigen Anwendung vorgesehen. Über die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt.
  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Schwindel und Ohrklingen können, insbesondere bei Kindern und älteren Patienten, Zeichen einer ernsthaften Vergiftung sein.
    • Bei Verdacht auf eine Überdosierung benachrichtigen Sie bitte sofort Ihren Arzt.
    • Dieser kann entsprechend der Schwere einer Überdosierung/Vergiftung über die gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen entscheiden.
  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Führen Sie die Einnahme, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben bzw. vom Arzt verordnet, fort.
  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Bitte unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung nicht, ohne dies vorher mit Ihrem Arzt abgesprochen zu haben.
  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen,
      • bei einer Überempfindlichkeit (Allergie) gegen andere schmerz- und entzündungshemmende Arzneimittel, andere Arzneimittel gegen Rheuma oder gegen andere Allergie auslösende Stoffe.
      • bei gleichzeitiger Einnahme von nichtsteroidalen Entzündungshemmern, wie zum Beispiel Ibuprofen und Naproxen (Arzneimittel gegen Schmerzen, Fieber oder Entzündungen).
      • bei Bestehen von anderen Allergien (z.B. mit Hautreaktionen, Juckreiz, Nesselfieber)
      • bei Asthma bronchiale, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen) oder chronischen Atemwegserkrankungen
      • bei gleichzeitiger Behandlung mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln (z. B. Cumarinderivate, Heparin - mit Ausnahme niedrig dosierter Heparin-Behandlung)
      • bei Magen- und Darmgeschwüren oder Magen-Darm-Blutungen in der Vorgeschichte
      • bei eingeschränkter Leberfunktion
      • bei eingeschränkter Nierenfunktion oder verminderter Herz-Gefäßdurchblutung (z. B. Gefäßerkrankung der Nieren, Herzmuskelschwäche, Verringerung des Blutvolumens, größere Operationen, Blutvergiftung oder stärkere Blutungen): Acetylsalicylsäure kann das Risiko einer Nierenfunktionsstörung und eines akuten Nierenversagens weiter erhöhen
      • vor Operationen (auch bei kleineren Eingriffen, wie z. B. Ziehen eines Zahnes): es kann zur verstärkten Blutungsneigung kommen. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Zahnarzt, wenn Sie das Präparat eingenommen haben.
      • bei Patienten mit schwerem Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel: Acetylsalicylsäure kann einen beschleunigten Abbau bzw. Zerfall der roten Blutkörperchen oder eine bestimmte Form von Blutarmut bewirken. Dieses Risiko kann durch Faktoren, wie z.B. hohe Dosierung, Fieber oder akute Infektionen erhöht werden.
    • Bei der Einnahme von Acetylsalicylsäure wurden schwerwiegende allergische Reaktionen berichtet, welche Schmerzen im Brustkorb und sogar Herzinfarkt einschließen können (Kounis-Syndrom, siehe Gebrauchsinformation). Wenn Sie Schmerzen in der Brust zusammen mit allergischen Reaktionen (wie z. B. Hautausschläge, Kurzatmigkeit) bemerken, suchen Sie sofort einen Arzt auf.
    • Worauf müssen Sie noch achten?
      • Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung. Bei entsprechend gefährdeten Patienten kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.
      • Wenn Sie sich schneiden oder verletzen, kann es eventuell etwas länger als sonst dauern, bis eine Blutung zum Stillstand kommt. Dies hängt mit der Wirkung zusammen. Kleinere Schnitte und Verletzungen (z. B. beim Rasieren) sind in der Regel ohne Bedeutung. Bei ungewöhnlichen Blutungen (an ungewöhnlicher Stelle oder von ungewöhnlicher Dauer) wenden Sie sich an Ihren Arzt.
      • Acetylsalicylsäure-haltige Arzneimittel sollen längere Zeit oder in höheren Dosen nicht ohne Befragen des Arztes angewendet werden.
    • Kinder und Jugendliche
      • Das Arzneimittel soll bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu lang anhaltendem Erbrechen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms, einer sehr seltenen, aber lebensbedrohlichen Krankheit sein, die unbedingt sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf.
  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

Schwangerschaft

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Wenn Sie die Behandlung mit diesem Arzneimittel während der Schwangerschaft auf Anweisung des Arztes fortsetzen oder beginnen, dann verwenden Sie das Arzneimittel wie von Ihrem Arzt empfohlen und nehmen Sie keine höhere Dosis als vorgeschrieben.
  • Schwangerschaft
    • Schwangerschaft - letztes Trimester
      • Nehmen Sie nicht mehr als 100 mg pro Tag ein, wenn Sie sich in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft befinden, da dies Ihr ungeborenes Kind schädigen oder Probleme bei der Geburt verursachen könnte. Es kann Nieren- und Herzprobleme bei Ihrem ungeborenen Kind verursachen. Es kann Ihre Blutungsneigung und die Ihres Kindes beeinflussen und dazu führen, dass der Geburtsvorgang später einsetzt oder länger andauert als erwartet. Wenn Sie das Arzneimittel in niedrigen Dosen (bis einschließlich 100 mg pro Tag) einnehmen, benötigen Sie eine strenge geburtshilfliche Überwachung, wie von Ihrem Arzt empfohlen.
    • Schwangerschaft - erstes und zweites Trimester
      • Sie sollten das Arzneimittel während der ersten 6 Monate der Schwangerschaft nicht einnehmen, sofern es nicht absolut notwendig ist und von Ihrem Arzt empfohlen wird. Wenn Sie während dieses Zeitraums behandelt werden müssen oder während Sie versuchen schwanger zu werden, sollte die Dosierung so niedrig wie möglich und über einen so kurzen Zeitraum wie möglich erfolgen. Wenn Sie das Arzneimittel ab der 20. Schwangerschaftswoche für mehr als ein paar Tage einnehmen, kann dies bei Ihrem ungeborenen Kind Nierenprobleme verursachen, was zu einer verringerten Menge des Fruchtwassers, welches Ihr Kind umgibt, führen kann (Oligohydramnion) oder es kann zur Verengung eines Blutgefäßes (Ductus arteriosus) im Herzen Ihres Kindes kommen. Wenn Sie länger als ein paar Tage behandelt werden müssen, kann Ihr Arzt eine zusätzliche Überwachung empfehlen.
  • Stillzeit
    • Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei Anwendung einer Tagesdosis von bis zu 150 mg eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Bei Einnahmen höherer Dosen (über 150 mg Tagesdosis) sollte abgestillt werden.
  • Fortpflanzungsfähigkeit
    • Dieses Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nichtsteroidale Entzündungshemmer), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Dieser Effekt ist nach Absetzen des Medikamentes umkehrbar (reversibel).

Einnahme Art und Weise

  • Nehmen Sie die Tabletten möglichst nach der Mahlzeit mit reichlich Wasser ein.
  • Nicht auf nüchternen Magen einnehmen!
  • Zur Behandlung bei akutem Herzinfarkt sollte die 1. Tablette zerbissen oder zerkaut werden.

Wechselwirkungen bei ASPIRIN N 100mg

  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Die Wirkung der nachfolgend genannten Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit dem Präparat beeinflusst werden.
    • Verstärkung der Wirkung bis hin zu erhöhtem Nebenwirkungsrisiko:
      • Blutgerinnungshemmende (z. B. Cumarin, Heparin) und Blutgerinnsel auflösende Arzneimittel: Acetylsalicylsäure kann das Blutungsrisiko erhöhen, wenn es vor einer Blutgerinnsel auflösenden Behandlung eingenommen wurde. Daher müssen Sie, wenn bei Ihnen eine solche Behandlung durchgeführt werden soll, auf Zeichen äußerer oder innerer Blutung (z. B. blaue Flecken) aufmerksam achten.
      • Andere Thrombozytenaggregationshemmer (Arzneimittel, die das Zusammenhaften und Verklumpen von Blutplättchen hemmen), z. B. Ticlopidin, Clopidogrel: erhöhtes Risiko für Blutungen.
      • Arzneimittel, die Kortison oder kortisonähnliche Substanzen enthalten (mit Ausnahme von Produkten, die auf die Haut aufgetragen werden oder bei der Kortisonersatztherapie bei Morbus Addison): das Risiko für Magen-Darm-Blutungen und Geschwüre ist erhöht.
      • Alkohol: das Risiko für Magen-Darm-Geschwüre und -Blutungen ist erhöht.
      • Schmerz- und entzündungshemmende Arzneimittel (nichtsteroidale Analgetika / Antiphlogistika) und Arzneimittel gegen Rheuma mit Salicylsäure: erhöhtes Risiko für Blutungen und Geschwüre im Magen-Darm-Bereich.
      • Blutzuckersenkende Arzneimittel (Antidiabetika) wie z. B. Insulin, Tolbutamid, Glibenclamid (sogenannte Sulfonylharnstoffe) in Kombination mit Acetylsalicylsäure in höheren Dosierungen: der Blutzuckerspiegel kann sinken.
      • Digoxin (Arzneimittel zur Stärkung der Herzkraft).
      • Methotrexat (Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen).
      • Valproinsäure (Mittel zur Behandlung von Krampfanfällen des Gehirns [Epilepsie]).
      • Selektive-Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen): das Risiko für Blutungen im Magen-Darm-Bereich steigt.
    • Abschwächung der Wirkung:
      • Spezielle Arzneimittel, die eine vermehrte Harnausscheidung bewirken (Diuretika: sogenannte Aldosteronantagonisten wie z. B. Spironolacton und Canrenoat; Schleifendiuretika, z. B. Furosemid).
      • Bestimmte blutdrucksenkende Arzneimittel (insbesondere ACE-Hemmer).
      • Harnsäureausscheidende Arzneimittel gegen Gicht (z. B. Probenecid, Benzbromaron).
      • Manche nichtsteroidale Entzündungshemmer (Acetylsalicylsäure ausgenommen), wie zum Beispiel Ibuprofen und Naproxen: Abschwächung der durch das Arzneimittel bewirkten Hemmung des Zusammenhaftens und Verklumpens von Blutplättchen; kann den durch das Präparat herbeigeführten Schutz vor Herzinfarkt und Schlaganfall verringern.
      • Metamizol (Arzneimittel zur Behandlung von Schmerzen und Fieber) kann die Wirkung von Acetylsalicylsäure auf die Thrombozytenaggregation (Verklumpung von Blutplättchen und Bildung eines Blutgerinnsels) verringern, wenn es gleichzeitig eingenommen wird. Daher sollte diese Kombination mit Vorsicht bei Patienten angewendet werden, die niedrig dosierte Acetylsalicylsäure zum Herzschutz einnehmen.
    • Vor der Anwendung von Acetylsalicylsäure teilen Sie bitte Ihrem Arzt mit, welche anderen Medikamente Sie bereits nehmen. Wenn Sie Acetylsalicylsäure regelmäßig anwenden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie ein weiteres Arzneimittel nehmen. Dies gilt auch für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel.
    • Das Arzneimittel sollte daher nicht zusammen mit einem der oben genannten Stoffe angewendet werden, ohne dass der Arzt ausdrücklich die Anweisung gegeben hat.
  • Einnahme zusammen mit Alkohol
    • Bitte beachten Sie, dass Acetylsalicylsäure nicht zusammen mit Alkohol eingenommen werden sollte.

Sonstiges

- Eignet sich nicht zur Behandlung von Schmerzen.
- Vor Operationen bitte Arzt bzw. Zahnarzt informieren.
- Schwindel und Ohrenklingen können insbesondere bei Kindern und älteren Patienten Anzeichen einer Überdosierung sein. In diesen Fällen bitte Arzt benachrichtigen.
- Bei Überschreitung der empfohlenen Dosierung können die Leberwerte ansteigen. Deshalb ist die regelmäßige Kontrolle der Leberwerte, insbesondere bei Kindern, erforderlich.
- Kann bei erhöhten Harnsäurespiegeln einen Gichtanfall auslösen.
- Bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen nur auf ärztliche Anweisung anwenden
Quelle: ifap Service-Institut für Ärzte und Apotheker GmbH3

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Weitere Produkteigenschaften
Packungsgröße: 98 st

Wirkstoffe & Inhaltsstoffe

Acetylsalicylsäure
100 mg
Cellulose Pulver
Hilfsstoff
Maisstärke
Hilfsstoff

Produktinformation zu ASPIRIN N 100 mg Tabletten

Geprüft durch Apotheker Sascha Haupt

Inhalt pharmazeutisch geprüft durch

Apotheker Sascha Haupt

Anwendung

ASPIRIN N 100 mg enthält Acetylsalicylsäure in einer Dosierung von 100 mg pro Tablette. Der Wirkstoff hemmt die Aggregation der Blutplättchen (Thrombozyten) und vermindert dadurch die Bildung von Blutgerinnseln. Das Präparat wird gemäß zugelassenem Anwendungsgebiet als Teil der Standardtherapie bei instabiler Angina pectoris und beim akuten Herzinfarkt eingesetzt. Darüber hinaus wird es zur Vorbeugung eines weiteren Herzinfarkts nach einem ersten Herzinfarkt, nach bestimmten arteriellen gefäßchirurgischen oder interventionellen Eingriffen sowie zur Vorbeugung von TIA und Hirninfarkten nach entsprechenden Vorläuferstadien angewendet. ASPIRIN N 100 mg ist aufgrund seines Wirkstoffgehalts nicht zur Behandlung von Schmerzen vorgesehen.

Wirkstoffe und Hilfsstoffe

Der Wirkstoff von ASPIRIN N 100 mg ist Acetylsalicylsäure. Eine Tablette enthält 100 mg Wirkstoff. Als Hilfsstoffe sind Maisstärke und Cellulosepulver enthalten.

Dosierung

Die Dosierung richtet sich nach dem jeweiligen Anwendungsgebiet und der ärztlichen Anweisung. Bei instabiler Angina pectoris, akutem Herzinfarkt, nach bestimmten arteriellen Gefäßeingriffen sowie zur Vorbeugung von TIA und Hirninfarkten beträgt die empfohlene Dosis gemäß Gebrauchsinformation in der Regel 100 mg Acetylsalicylsäure einmal täglich, entsprechend einer Tablette.  Die Tablette sollte möglichst nach einer Mahlzeit mit reichlich Wasser eingenommen werden und nicht auf nüchternen Magen. Die Behandlung ist grundsätzlich für eine längerfristige Anwendung vorgesehen. Über die individuelle Behandlungsdauer entscheidet der behandelnde Arzt.

Bei vergessener Einnahme soll nicht die doppelte Menge eingenommen werden. Bei Verdacht auf eine Überdosierung, insbesondere bei Schwindel, Ohrgeräuschen oder anderen auffälligen Beschwerden, ist unverzüglich ärztlicher Rat einzuholen. Eine bestehende Behandlung sollte nicht ohne Rücksprache mit dem behandelnden Arzt unterbrochen oder beendet werden.

Gegenanzeigen

Das Präparat darf nicht eingenommen werden bei einer Überempfindlichkeit oder Allergie gegen Acetylsalicylsäure, Salicylate oder einen der sonstigen Bestandteile, bei früheren Asthmaanfällen oder anderen Überempfindlichkeitsreaktionen auf Salicylate oder bestimmte nichtsteroidale Entzündungshemmer, bei akuten Magen- oder Darmgeschwüren, krankhaft erhöhter Blutungsneigung, Leber- oder Nierenversagen sowie bei schwerer, nicht medikamentös eingestellter Herzinsuffizienz. Eine weitere Gegenanzeige besteht bei gleichzeitiger Einnahme von Methotrexat in einer Dosierung von 15 mg oder mehr pro Woche. In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft dürfen mehr als 100 mg Acetylsalicylsäure täglich nicht eingenommen werden.

Nebenwirkungen

Zu den häufigen Nebenwirkungen gehören Magen-Darm-Beschwerden wie  Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall sowie geringfügige Blutverluste aus dem Magen-Darm-Bereich. Gelegentlich können Magen- oder Darmblutungen, Magen- oder Darmgeschwüre und Entzündungen des Magen-Darm-Trakts auftreten. Auch Hautreaktionen und Überempfindlichkeitsreaktionen sind möglich.

Blutungen, beispielsweise Nasen-, Zahnfleisch- oder Hautblutungen, können häufiger auftreten oder länger andauern, da Acetylsalicylsäure die Funktion der Blutplättchen hemmt. Selten bis sehr selten wurden auch schwerwiegende Blutungen, einschließlich Hirnblutungen, beschrieben. Sehr selten können unter anderem Nierenfunktionsstörungen, akutes Nierenversagen, erhöhte Leberwerte oder eine Verminderung des Blutzuckers auftreten. Bei entsprechend gefährdeten Personen kann die verminderte Harnsäureausscheidung einen Gichtanfall begünstigen.

Bei schwarzem Stuhl, blutigem Erbrechen, ungewöhnlich starken oder länger anhaltenden Blutungen, Atemnot, Schwellungen von Gesicht, Zunge oder Kehlkopf oder anderen Zeichen einer schweren allergischen Reaktion ist unverzüglich ärztliche Hilfe erforderlich.

Aufbewahrung

Das Produkt ist vor starker Hitze und direkter Sonneneinstrahlung zu schützen und für Kinder unzugänglich bei unter 25° Celsius aufzubewahren.

Das Präparat sollte nach Ablauf des Verfallsdatums nicht mehr verwendet und immer in der Orginal-Verpackung aufbewahrt werden. Die Verpackung ist nach jeder Anwendung sorgfältig zu verschließen.

Patientenhinweise

Acetylsalicylsäure kann die Blutungsneigung erhöhen. Informieren Sie deshalb Ihren Arzt oder Zahnarzt vor operativen Eingriffen, einschließlich zahnärztlicher Eingriffe, über die Einnahme. Bei ungewöhnlichen Blutungen ist ärztlicher Rat einzuholen.

Besondere Vorsicht ist unter anderem bei Asthma bronchiale, Heuschnupfen, Nasenpolypen oder chronischen Atemwegserkrankungen, bei Allergien, früheren Magen-Darm-Geschwüren oder Magen-Darm-Blutungen, eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion sowie bei bestimmten Herz-Kreislauf-Erkrankungen erforderlich.

Bei schwerem Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel kann ein erhöhtes Risiko für den Zerfall roter Blutkörperchen bestehen.

Bei gleichzeitiger Einnahme anderer Arzneimittel ist besondere Vorsicht erforderlich. Dies gilt insbesondere für Blutgerinnungshemmer, andere Thrombozytenaggregationshemmer, bestimmte kortisonhaltige Arzneimittel, nichtsteroidale Entzündungshemmer wie Ibuprofen oder Naproxen, Methotrexat, Valproinsäure, bestimmte Antidepressiva sowie bestimmte Arzneimittel gegen Bluthochdruck, zur Entwässerung oder gegen Gicht. Ibuprofen und Naproxen können insbesondere die durch niedrig dosierte Acetylsalicylsäure bewirkte Hemmung der Blutplättchen abschwächen. Vor einer regelmäßigen Einnahme weiterer Arzneimittel sollte ärztlicher oder pharmazeutischer Rat eingeholt werden.

Alkohol sollte während der Anwendung vermieden werden, da sich insbesondere das Risiko für Magen-Darm-Geschwüre und Blutungen erhöhen kann.

Während der Schwangerschaft darf das Präparat insbesondere in den ersten sechs Monaten nur nach ausdrücklicher ärztlicher Empfehlung angewendet werden. Ab der 20. Schwangerschaftswoche kann eine länger dauernde Anwendung unter anderem die Nierenfunktion des ungeborenen Kindes und die Fruchtwassermenge beeinflussen.

Im letzten Schwangerschaftsdrittel dürfen nicht mehr als 100 mg Acetylsalicylsäure täglich eingenommen werden. Während der Stillzeit gelten für niedrige Tagesdosen besondere Vorgaben. Bei höheren Dosen ist ärztlicher Rat erforderlich.

Bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen soll die Anwendung nur auf ärztliche Anweisung erfolgen. Bei länger anhaltendem Erbrechen im Zusammenhang mit einer solchen Erkrankung muss insbesondere an das sehr seltene, aber schwerwiegende Reye-Syndrom gedacht und unverzüglich ärztliche Hilfe gesucht werden.

Pflichtangaben

ASPIRIN N 100 mg Tabletten. Wirkstoff: Acetylsalicylsäure.

Anwendungsgebiete: Instabile Angina pectoris als Teil der Standardtherapie; akuter Herzinfarkt als Teil der Standardtherapie; Vorbeugung eines weiteren Herzinfarkts nach einem ersten Herzinfarkt; nach arteriellen gefäßchirurgischen oder interventionellen Eingriffen, z. B. nach ACVB oder PTCA; Vorbeugung von TIA und Hirninfarkten nach entsprechenden Vorläuferstadien. Das Arzneimittel ist apothekenpflichtig.

Pharmazeutischer Unternehmer: Bayer Vital GmbH, 51368 Leverkusen, Deutschland.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

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Die Produktbewertungen zu ASPIRIN N 100mg beinhalten die persönlichen Erfahrungen der Medizinfuchs-Nutzer. Sie dienen nicht als Ersatz für eine persönliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.

Durchschnitt:
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  1. Atbewährt

    gutes traduinelles medikament

    Hilfreich?

  2. Aspirin N

    ich benutze das Aspirin N auf Empfehlung meines Hausarztes. Bin sehr zufrieden

    Hilfreich?

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