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Einseitige Kopfschmerzen: Ursachen, Auslöser und Behandlung

Einseitige Kopfschmerzen: Ursachen, Auslöser und Behandlung
Einseitige Kopfschmerzen können auf unterschiedliche Krankheitsbilder verweisen. In einem Großteil der Fälle sind sie harmlos.
Sollten die Beschwerden jedoch besonders intensiv ausfallen oder über einen längeren Zeitraum hinweg immer nur an einer Stelle auftreten, so empfiehlt sich die Konsultation eines Arztes, um ernste Ursachen auszuschließen. Worin diese genau liegen können und welche adäquaten Behandlungsmethoden es gibt, sind Themen, die im Zentrum diese Beitrages stehen. Dabei sollen auch Fragen nach potentiellen Mitteln der Vorbeugung sowie alternativen versus schulmedizinischen Behandlungswegen beantwortet werden.

Symptom der einseitigen Kopfschmerzen und deren typische Krankheitsbilder 

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Sie haben starkes Kopfweh, das sich auf eine Seite des Kopfes beschränkt und hier auch die jeweilige Augenpartie in Mitleidenschaft zieht? Dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Sie unter sogenannten Cluster-Kopfschmerzen oder aber unter Migräne leiden.

Hierbei handelt es sich um Erkrankungen, die die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen können. Zudem klingen sie nicht nach einer kurzen intensiven Phase wieder ab. Vielmehr ist der Verlauf in den meisten Fällen als chronisch zu bezeichnen. Idealerweise sollte die Therapie auf jeden einzelnen Betroffenen abgestimmt sein. Dabei gilt es zu testen, welche Maßnahmen die besten Ergebnisse erzielen.

Warum Sie bei einseitigen Kopfschmerzen unbedingt einen Arzt aufsuchen sollten

Zwar erweisen sich die bis dato behandelten Kopfschmerzarten als ausgesprochen unangenehm, jedoch sind sie in der Regel nicht lebensbedrohlich. Da es jedoch weitaus ernstere Ursachen für einseitige Kopfschmerzen gibt, ist die Rücksprache mit einem Mediziner erforderlich. Denn erst nach einer eingehenden Untersuchung durch den Spezialisten können Sie ausschließen, dass Ihre Beschwerden beispielsweise durch einen Hirntumor oder Hirnblutung hervorgerufen werden. Sollten Sie in jüngster Vergangenheit Opfer eines Unfalls geworden sein, bei dem Ihr Kopf in Mitleidenschaft gezogen wurde, so ist ebenfalls größte Vorsicht geboten. Schließlich kann dieser nicht nur in einer temporären Gehirnerschütterung resultieren, sondern auch zu bleibenden Schäden führen.

Stichwort Schmerzmittel

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Sind Ihnen die genauen Ursachen Ihrer Beschwerden noch unbekannt und möchten Sie in erster Linie den Schmerz lindern, dann stehen Ihnen mehrere Optionen zur Verfügung. Ibuprofen, Paracetamol, Acetylsalicylsäure: So lauten nur einige der einschlägigen Schmerzmittel, die auch bei einseitigen Kopfschmerzen ihre Wirkung nicht verfehlen. Für alle Schmerzmittel gilt jedoch, dass sie bei Kindern nur nach ausdrücklicher Genehmigung durch den Arzt eingesetzt werden dürfen. Schließlich ist die optimale Dosierung sowohl personen- als auch altersabhängig. Zudem können Laien die genaue Wirkung nicht abschätzen. Eine Ausnahme bildet die Acetylsalicylsäure: Diese ist für den Einsatz bei Kindern in jedem Fall ungeeignet, da sie das sogenannte Rye-Syndrom auslösen kann.

Einseitige Kopfschmerzen erfolgreich behandeln

Grundsätzlich gilt für jede Art von Kopfweh, dass eine Kombination aus medikamentösen und alternativen Behandlungsmethoden besonders gute Ergebnisse verspricht. Nachdem Sie also den ersten Schmerz mit Medikamenten gestillt haben, lohnt es sich, je nach Ursache weitere Therapiemethoden zu nutzen. Bei einem verspannten Nacken beispielsweise schaffen schonende Bewegungs- und Entspannungsübungen Erleichterung. Eine sanfte Massage im Nacken-, Stirn- und Schläfenbereich kann ebenfalls eine schmerzlindernde Wirkung haben. Je nach Auslöser werden Wärme oder Kälte als wohltuend empfunden. Zudem sollten Sie darauf achten, viel Flüssigkeit in Form von ungesüßten Kräutertees und Wasser zu sich zu nehmen. Frischem Ingwer und Koffein werden ebenfalls schmerzstillende Eigenschaften nachgesagt.

Häufige Fragen zum Thema einseitige Kopfschmerzen

Zum Abschluss ist hier noch auf die gewinnbringende Wirkung eines sogenannten Kopfschmerztagebuches als Orientierungshilfe zu verweisen. In diesem sollten Sie Ihre täglichen Erfahrungen inklusive sämtlicher Symptome, Trigger, Therapieergebnisse und weiterer Besonderheiten festhalten, um Ihre Beschwerden besser einordnen und folglich auch behandeln zu können.
Bei der Diagnose von Cluster-Kopfschmerzen tun sich Experten nach wie vor schwer. Im Schnitt dauert es rund acht Jahre, bis der Grund für die rasenden Kopfschmerzen bestimmt werden kann. Cluster-Schmerzen treten, wie die Bezeichnung bereits vorschlägt, periodisch gehäuft, sprich in Clustern, immer wieder auf. Ignorieren lassen sie sich als separates Symptom somit nicht.

Vielmehr führen sie zu weiteren Einschränkungen wie der langfristigen Isolation der Betroffenen. Aufgrund einer unzureichenden Diagnose und damit auch Behandlung entwickeln die Erkrankten oftmals auch psychische Phänomene wie Depressionen, Gefühle der Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung bis hin zu Selbstmordgedanken. Nicht von ungefähr werden Cluster-Kopfschmerzen auch als Suizid-Kopfschmerzen bezeichnet.
Kiefer- bzw. Zahnprobleme: So lautet kurz und knapp eine verbreitete Ursache für das Pochen im Schädel, die von vielen Betroffenen zunächst nicht bedacht wird. Sollten Sie bereits eine Entzündung im Kiefer hinter sich haben, so werden Sie bestätigen können, dass die Schmerzen bis in die gesamte Kopfregion ausstrahlen können. Auch Fehlstellungen im Kiefer können zusammen mit einem unnatürlichen Kauverhalten für einseitige Kopfschmerzen verantwortlich sein. Vergleichbares gilt für die Halswirbelsäule. Muskelverspannungen, ein eingeklemmter Nerv oder eine Entzündung sind nur einige der potentiellen Ursachen für einseitige Kopfschmerzen. Eine erfolgversprechende Behandlung setzt in erster Linie bei der zugrunde liegenden Erkrankung an.

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