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Entzündung: Lebensnotwendiger Schutzmechanismus des Körpers

Entzündung: Lebensnotwendiger Schutzmechanismus des Körpers
Krankheiten lauern überall. Tausende von Krankheitserreger befinden sich auf jeder Oberfläche und in der Luft. Sie können Entzündungen auslösen.
Mit jedem Atemzug gelangen körperfremde Stoffe in den menschlichen Körper. Das Immunsystem verhindert mithilfe von spezialisierten Zellen, dass Viren, Parasiten, Bakterien und Pilze schwere Erkrankungen hervorrufen. Um Fremdkörper im Sinne körperfremder Stoffe bei Infektionen des Organismus zu bekämpfen, ruft das Abwehrsystem im betroffenen Gewebe lokale Entzündungen hervor. Jede akute Entzündungsreaktion hat eine schützende Funktion. Chronische Entzündungen bleiben allerdings nicht auf eine Stelle begrenzt und haben oft zerstörerische Eigenschaften. Chronisch entzündliche Erkrankungen wie Morbus Crohn und Multiple Sklerose häufen sich in der jüngsten Vergangenheit.

Was ist eine Entzündung?

entzündung definition

Jede Entzündung ist eine körpereigene Reaktion zur Abwehr schädlicher Reize. Alle Gewebe des Körpers können von Entzündungen betroffen sein. Das Ausmaß von Entzündungsreaktionen reicht von örtlich begrenzten Reaktionen bis hin zu generalisierten Formen wie der Blutvergiftung. Verteilen sich Erreger aus lokalen Infektionen über das Blut im gesamten Organismus, wird aus örtlichen Entzündungen eine generalisierte Entzündungsreaktion mit lebensbedrohlichen Folgen. Bei Allergien und Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose, Rheuma in Form von Arthritis oder Morbus Crohn haben chronische Entzündungen eine verheerende Wirkung und richten sich gegen körpereigenes Gewebe. Andererseits sind akute Immunreaktionen zur Krankheitserregerabwehr eine lebensnotwendige Reaktion des Körpers.

Ursachen und Symptome bei Entzündungen

Entzündungen begleiten sämtliche Schädigungen von Körpergewebe. Ihre Auslöser sind Schadreize verschiedener Form. Sowohl äußere als auch innere Reize können die Immunreaktionen hervorrufen. Wie ausgeprägt Entzündungen ausfallen, bestimmt die Stärke und die Dauer des jeweiligen Reizangriffs.

Ursachen

  • Krankheitserreger wie Viren & Bakterien
  • körpereigene & körperfremde Toxine
  • Vergiftungen wie Schwermetallvergiftungen
  • thermische Reize wie Sonnenbrand & Kälte
  • Harnsäurekristalle & andere Abfallprodukte im Stoffwechsel
  • zerfallenes Gewebe
  • Allergene wie Pollen
  • chemische Reize wie Strahlung
  • mechanische Reize wie Druck & Verletzung

Symptome

  • Wärme im Sinne von Überwärmung des entzündeten Gewebes
  • Rötung der entzündeten Stelle
  • Schwellung des Entzündungsherds
  • Schmerzen im Entzündungsbereich
  • Funktionsbeeinträchtigung des betroffenen Gewebes
  • Fieber
  • Müdigkeit
  • Kopfschmerzen

Wie läuft die Entzündungsdiagnostik ab?

diagnose entzündungen

Die Leukozytenzahl im Blut gibt Aufschluss über aktive Entzündungen. Entzündungsanzeichen geben auch das Hochsensitive C-reaktive Protein (CRP) und die Blutsenkungsgeschwindigkeit. Erhöhte Spiegel bestimmter Hormone beziehungsweise ihrer Vorstufen gehören ebenfalls zu den messbaren Entzündungsindikatoren. Bei Allergie und Autoimmunerkrankung sind außerdem die Immunglobuline im Blut (IgE-Spiegel) erhöht. Bei erhärtetem Entzündungsverdacht inspiziert der Arzt auf der Suche nach dem Entzündungsherd per Ultraschall, Röntgenuntersuchung oder Endoskopie oft zunächst Halsbereich und Rachen, da viele Entzündungsreaktionen durch Infekte auf die Eintrittspforten begrenzt bleiben. Eine weiterführende Diagnostik wird erforderlich, wenn die oberflächliche Inspektion keinerlei Rückschlüsse auf die Entzündungslokalisation zulässt.

Was passiert, wenn man Entzündungen nicht behandelt?

Behandlung Entzündungen

Entzündliche Reaktionen sind zwar ein lebensnotwendiger Schutzmechanismus, schädigen allerdings die betroffenen Gewebe. Damit sich Entzündungen nicht im Organismus ausbreiten, ist ab einer gewissen Entzündungsintensität Behandlung angezeigt. Bei leichten Entzündungen mit lokaler Begrenzung auf die Nase müssen Patienten nicht immer zu schweren Medikamenten greifen. Meist gelingt es dem Körper, die leichte Entzündungen selbstwirkend zu kontrollieren. Die Entzündungszeichen bilden sich so nach wenigen Tagen zurück. Länger andauernde Infektionen, ausgedehnten Entzündungen, Parasitenbefall und Allergien, chronisch entzündliche Erkrankungen sowie entzündliche Autoimmunerkrankungen können ernstzunehmenden Organschäden sowie Folgeerkrankungen hervorrufen, falls die Entzündungsreaktion nicht eingedämmt wird. Auch für die Erkrankung an Alzheimer, Arthritis, Arteriosklerose, Demenz, Herzinfarkt, Krebs, Multiple Sklerose, Morbus Crohn oder Schlaganfall sind Entzündungen mitverantwortlich.

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