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Kopfschmerzen in der Schwangerschaft: Ursachen und Therapie

Kopfschmerzen in der Schwangerschaft: Ursachen und Therapie
Besonders im ersten Schwangerschaftsdrittel leiden schwangere Frauen oft häufiger an Kopfschmerz als vor der Schwangerschaft.
Dass Kinder und Kindererziehung einer Mutter spätestens ab der Pubertät Kopfschmerzen bereiten können, versteht sich von selbst. In vielen Fällen fängt der Kopfschmerz im wahrsten Sinne des Wortes aber schon viel früher an, nämlich in der Schwangerschaft. Besonders im ersten Schwangerschaftsdrittel leiden schwangere Frauen oft häufiger an Kopfschmerzen als vor der Schwangerschaft. Aspirin und viele andere Schmerzmittel dürfen sie gegen die Schwangerschaftsbeschwerden nicht einnehmen. Damit Sie die Schmerzen nicht bis zur Geburt des Babys ertragen müssen, muss zunächst die Ursache für den Kopfschmerz eruiert werden. Vom Hausmittel bis hin zur Entspannungstechnik helfen ursachenabhängig unterschiedliche Therapieansätze.

Was sind Kopfschmerzen in der Schwangerschaft?

kopfschmerzen in der Schwangerschaft

Kopfschmerz ist ein Zivilisationsleiden. Stressiger Alltag löst beispielsweise Verspannungen mit Spannungskopfschmerz aus. Auch Blutdruckbeschwerden kommen beim modernen Lebensstil häufig vor und werden ebenfalls oft von Kopfschmerz begleitet. Bei Migräne liegen Kopfschmerzen wiederum an genetischen Durchblutungsstörungen im Bereich von Kopf und Gehirn. Wer im normalen Leben oft an Kopfschmerz leidet, wird auch als werdende Mutter Kopfschmerzen beklagen. Andererseits entwickeln einige Frauen erst dann Kopfschmerzleiden, wenn sich ihr Kinderwunsch erfüllt und sie schwanger sind. Zwar sind Kopfschmerzen laut Experten keine typischen Schwangerschaftsbeschwerden, trotzdem beklagen viele Frauen besonders in den ersten drei Monaten die Schmerzsymptomatik. Schwangere Migränepatientinnen leiden wegen der Hormonumstellungen wiederum an geringeren Krankheitsschüben.

Ursachen und Symptome für Kopfschmerzen in der Schwangerschaft

Mit Baby im Bauch verändert sich alles. Der Hormonhaushalt steht Kopf, die Nährstoffversorgung muss plötzlich Zweien genügen, auf Konsumgifte wie Koffein verzichten werdende Mütter und typische Schwangerschaftsbeschwerden wie Übelkeit oder Erbrechen bedeuten Stress. Leichte Kopfschmerzen sind in den ersten SSW oft auf Hormonumstellungen und Müdigkeit zurückzuführen. Außerdem spielt die Ernährung eine Rolle.

Trinken und schlafen Schwangere genügend, versorgen sich mit Nährstoffen und sorgen für Entspannung sowie Bewegung an der frischen Luft, so ist die Kontaktaufnahme mit einem Arzt bei anhaltendem Kopfschmerz mit Begleitsymptomen unbedingt angezeigt. Zwar können in der Schwangerschaft schon kleinere Beziehungsstreitigkeiten, Zukunftsängste oder normaler Alltagsstress Kopfschmerzen auslösen, allerdings kann das Schmerzleiden auch ein ernstzunehmendes Warnsignal sein.

Ursachen

  • Progesteron-Erhöhung
  • zu wenig Schlaf
  • Flüssigkeitsmangel
  • Mangelversorgungen mit Eisen
  • niedriger Blutdruck durch Bewegungsarmut
  • Sauerstoffunterversorgung
  • Koffeinentzug
  • mehrgewichts- & haltungsbedingte Verspannungen
  • niedriger Blutzuckerspiegel

Symptome

  • Müdigkeit
  • Erschöftung
  • Schwindel
  • Haut - & Stoffwechselveränderungen
  • Schmerzen im Bereich von Rücken & Nacken
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Sehstörungen

Welche Behandlung bei Kopfschmerz in der Schwangerschaft?

Zur Therapie von schwangerschaftlichen Kopfschmerzleiden ist entscheidend, welche Umstände das Schmerzleiden auslösen. Schlaf, Bewegung, hinreichend Wasser und Nahrungsergänzung bei Nährstoffmangel sind therapierelevant. Gegen Spannungskopfschmerzen gibt es viele Tipps: Neben leichten Massagen der Stirn und Schläfen helfen Entspannungstechniken wie Yoga oder alternativmedizinische Verfahren wie Akupunktur. Auch Hausmittel wie verdünntes Pfefferminzöl lindern die Symptomatik. Hilft alles nichts, so dürfen Schwangere bis zum zweiten Trimester auf Schmerzmittel wie Ibuprofen zurückgreifen. Medikamente wie Paracetamol beeinträchtigen die Entwicklung des Ungeborenen während der gesamten Schwangerschaft nicht. Bei Präeklampsie erfolgen intravenöse Gaben von Magnesium und Blutdruckeinstellungen mittels Betablocker oder Alpha-Methyldopa. In der Spätschwangerschaft ist die Entbindung die Therapie der Wahl.

Wie kann man Kopfschmerz in der Schwangerschaft vorbeugen?

Wie kann man Kopfschmerz in der Schwangerschaft vorbeugen?

Werdende Mütter sollten sich bestmöglich um sich selbst und ihr ungeborenes Kind kümmern, indem sie sich genügend Entspannung gönnen, ausreichend Schlaf finden und dank ausgewogener Ernährung hinreichende Nährstoffmengen aufnehmen. Darüber hinaus sind gerade nervöse Charaktere dazu aufgerufen, Entspannungstechniken zu erlernen und diese Übungen in Stresssituationen regelmäßig anzuwenden. Auch Bewegung und frische Luft gehören zum bestmöglichen Umgang mit der Schwangerschaft. In einem Schwangerschaftskalender halten werdende Mütter idealerweise sämtliche Schwangerschaftsbeschwerden und gegebenenfalls ihre eigenen Blutdruckwerte fest. Sobald sich die Blutdruckwerte für längere Zeit erhöhen, ist die Kontaktaufnahme mit dem Arzt unumgänglich. Auf diese Weise lässt sich eine Präeklampsie gegebenenfalls rechtzeitig erkennen und entsprechend behandeln.

Häufige Fragen zum Thema Kopfschmerzen in der Schwangerschaft

Präeklampsie kann wiederum die Organsysteme von Mutter und Kind beeinträchtigen, zu Ödembildungen sowie Gerinnungsstörungen führen oder durch eine Ablösung der Plazenta den Tod des Ungeborenen herbeiführen. Präeklampsien mit mütterlichen Krampfanfällen verschlechtern neben der Prognose des Kindes auch die der Mutter erheblich.
Kopfschmerzen in der Schwangerschaft sind besonders bei Begleitsymptomen immer ärztlich abzuklären. Während leichte Schwangerschaftskopfschmerzen auf Basis von Hormonumstellungen, Bewegungs- oder Sauerstoffmangel, Erschöpfung und niedrigem Blutdruck meist auch unbehandelt keine schwerwiegenden Folgen für Mutter und Kind haben, kann sich aus bluthochdruckbedingtem und nährstoffmangelbedingtem Kopfschmerz eine lebensbedrohliche Situation entwickeln. Bei schweren Nährstoffmangelerscheinungen sind Fehlbildungen sowie Abgänge nicht ausgeschlossen.

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