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Kopfschmerzen bei Kindern: Ursachen, Behandlung und Vorsorge

Kopfschmerzen bei Kindern: Ursachen, Behandlung und Vorsorge
Kopfschmerzen bei Kindern treten entweder als Symptom einer anderen Grunderkrankung oder aber als eigenständiges Krankheitsbild auf.
Statistiken zeigen, dass die Betroffenen immer jünger werden. Zudem ist Kopfweh bei Kindern nicht mehr nur eine Begleiterscheinung, sondern eine unabhängige Erkrankung, die nicht zuletzt auf die gesellschaftlichen Veränderungen zurückzuführen ist. Doch wie äußern sich Kopfschmerzen bei Kindern konkret? Welche potentiellen Auslöser gibt es? Und wie effektiv sind die verschiedenen Behandlungsoptionen eigentlich genau? Eine Antwort auf diese und andere Fragen finden Sie in den folgenden Abschnitten.

Leistungsdruck beginnt heute bereits im Kindergarten

Die Zahl der Kinder, die von Kopfschmerzen als eigenständige Erkrankung betroffen sind, steigt rasant. Neben äußeren Faktoren sehen Experten den Grund für diese Entwicklung vor allem in der Psyche. Denn Stress, chronischer Zeitmangel und der allgegenwärtige Zwang, sich und seine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, macht selbst vor Kleinkindern nicht halt. Entsprechend fängt die Vorbereitung auf eine Gesellschaft, in der man ständig konkurrenzfähig sein muss, bereits im Vorschulalter an. Ballet- und Musikunterricht füllen neben vielen anderen Freizeitaktivitäten den Tag aus und lassen kaum Raum für ungeplante Abenteuer und Entdeckungen, ganz zu schweigen von einer verspielten Auszeit des Träumens und Entspannens.

Umweltfaktoren als häufige Trigger für Kopfweh

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Grelles Licht, das in den Augen brennt, eine rauchgeschwängerte Luft, Lärm und Hitze: So lauten nur einige der unvorteilhaften Rahmenbedingungen, die nicht nur bei Kindern schnell zu Schmerzen in der Kopfregion führen. Im Idealfall sorgen Sie als Elternteil also für eine gesunde Wohn- und Lernumgebung und achten darauf, dass sich Ihr Kind auch in der Freizeit möglichst in einem Umfeld aufhält, das keines der erwähnten Elemente aufweist. Treten die Symptome während eines Sonnenbades auf, so sollten Sie sich mit Ihrem Kind schnell in den Schatten zurückziehen, mithilfe eines Kissens Kopf und Oberkörper hochlagern und Nacken und Kopf mit kalten Umschlägen kühlen.

Migräne und Allergien: Weitere potentielle Ursachen für Kopfweh

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Ob Blütenpollen, Tierhaare, Hausstaub oder Lebensmittel: Die Liste der Auslöser von Allergien wird immer länger. Bemerkbar machen sich diese unter anderem durch Druck oder Schmerzen in Kopfgegend. Sie sollten also darauf achten, ob Ihr Kind nach dem Verzehr bestimmter Speisen oder dem Spiel mit Hund oder Katze über Kopfweh klagt. Als Orientierungshilfe erweisen sich hier auch möglicherweise parallel auftretende Symptome wie Niesen, Schnupfen, Atembeschwerden und Hautrötungen. Um Klarheit zu gewinnen, empfiehlt sich ein Allergietest, der alle möglichen Unverträglichkeiten berücksichtigt. Auch in puncto Migräne zeichnet sich die Tendenz hin zu einer immer jünger werdenden Patientenschar ab.

Alternative Behandlungsmethoden von Kopfschmerzen und Migräne bei Kindern

Vorab ist an dieser Stelle darauf zu verweisen, dass Sie Ihrem Kind keinesfalls konventionelle Schmerzmittel verabreichen sollten. Denn diese sind in Bezug auf Zusammensetzung und Dosierung für den ausschließlichen Einsatz bei Erwachsenen gedacht. Handelt es sich bei den Beschwerden lediglich um die Begleiterscheinung einer anderen Grunderkrankung, so ist eine umfassende Therapie des jeweiligen tatsächlichen Auslösers unvermeidbar. Bei einer Erkältung greifen Sie idealerweise ebenso wie bei anderen ursächlichen Krankheitsbildern zu bewährten Hausmitteln. Schlaf ist auch in diesem Fall wie immer die beste Medizin. Eine leichte Massage der Schläfen mit Pfefferminzöl und kühlende Umschläge für die Stirn: Das sind auf den Punkt gebracht bewährte Therapiemethoden.

Entspannung und Bewegung: Ein effektives Duo zur Prävention von Kopfschmerzen

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Abgesehen von einem starken Immunsystem, das nicht zuletzt durch eine gesunde, ausgewogene Kost erreicht wird, ist auf den wohltuenden Effekt von ausreichend Frischluft kombiniert mit sanften Bewegungsübungen zu verweisen. Potentiellen Fehlhaltungen, Überbelastung und Überempfindlichkeit wird so effektiv entgegengewirkt. Eine ähnliche vorbeugende Wirkung haben Entspannungstechniken auf eventuelle emotionale und seelische Herausforderungen. Yoga oder Meditation für Kinder haben sich hier ebenso bewährt wie spezielle Atemübungen, die gerade in Stresssituationen schnell wieder für Ruhe und Ausgeglichenheit sorgen.

Die Physiologie als Basis für ein schmerzfreies Dasein

Die Erfahrung besagt, dass jeder Mensch in einem ausgelaugten, müden Zustand gesundheitliche Beschwerden förmlichst anzuziehen scheint. Ein Defizit an Ruhe, Schlaf und Entspannung, Bewegungsmangel, körperliche Überanstrengung sowie eine einseitige Belastung sind hier nur einige Beispiele. Sitzt Ihr Kind beispielsweise überwiegend am Gameboy oder Fernseher? Dann ist die Ursache für das Kopfweh schnell geklärt. Denn eine einseitige Körperhaltung führt zwangsläufig zu Muskelverspannungen, die in erster Linie die Rücken- und Nackenpartie betreffen und in Form von Schmerzen auf die Kopfregion ausstrahlen können. Hinzu kommt eine Übermüdung der Augen, die die Beschwerden noch intensiviert.

Wann ein Arztbesuch unvermeidbar wird

In der Regel sind Kopfschmerzen bei Kindern harmlos und klingen schnell wieder ab, wenn Sie die hier gelieferten Ratschläge in die Tat umsetzen. Halten diese jedoch länger als drei Tage lang an, ohne dass eine Besserung zu erkennen ist, so sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen, um eventuelle Komplikationen und Folgeschäden zu vermeiden.

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