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Migräne bei Kindern: Erkennen, lindern und therapieren

Migräne bei Kindern: Erkennen, lindern und therapieren
Migräne bei Kindern nimmt immer mehr zu. Wie man diese erkennen, lindern und nachhaltig therapieren kann, erfahren Sie hier.
Migräne entwickelt sich zu einer der am weitesten verbreiteten Volkskrankheiten. Betroffen sind zunehmend auch Kinder. In der Symptomatik gibt es kaum Unterschiede zu den Beschwerden, die bei Erwachsenen auftreten können. Das einzige abweichende Element besteht in der Tatsache, dass die Migräne bei Kindern nicht nur eine Kopfhälfte betrifft, sondern sich in der Regel über die gesamte Region inklusive Schläfen, Stirn und Augenpartie erstreckt. Wo die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten dieses Phänomens liegen, erfahren Sie neben anderen Informationen rund um das Thema 'Migräne bei Kindern' in den folgenden Absätzen.

Die wichtigsten Anzeichen für einen Migräneanfall bei Kindern

Anzeichen Migräne Kinder

Abgeschlagenheit, Teilnahmslosigkeit, Übelkeit, Brechreiz und Gesichtsblässe sind nur einige der häufigen Begleiterscheinungen eines Migräneanfalls, der Kinder ebenso wie Erwachsene treffen kann. Bei Kindern äußert sich dieser jedoch primär in zusätzlichen Symptomen. Während die Kopfschmerzen hier weniger ausgeprägt sind, dominieren Krankheitszeichen wie Schwindel, erhöhte Temperatur und Bauchschmerzen. Dass diese auf eine Migräne zurückzuführen sind, wird häufig nicht erkannt, sodass eine Behandlung lediglich an der Bekämpfung der Symptome ansetzt. Die Dauer eines Migräneanfalls bei Kindern beläuft sich auf eine bis sechs Stunden. Intensität und Symptomatik sind von Fall zu Fall verschieden.

Wie Eltern einen Migräneanfall bei Ihrem Kind erkennen

Migräne bei Kindern erkennen

Je nach Alter des betroffenen Kindes kann es als außenstehende Person oftmals schwierig sein, die Krankheitszeichen richtig zu deuten. Viele Betroffene sind noch zu klein, um die einzelnen Beschwerden genau artikulieren zu können. Es gibt jedoch Hinweise, die es Ihnen auch aus der Distanz ermöglichen, eine entsprechende Diagnose zu stellen.

Äußert Ihr Kind den Wunsch, sich zurückzuziehen und zu schlafen, weist es im Gesicht eine extreme Blässe oder Rötung auf, zeigt es Unruhe und Konzentrationsprobleme und klagt über Bauchschmerzen, so sind dies eindeutige Anzeichen für eine Migräne.

Mögliche Ursachen und deren Behandlung

Ursachen

  • erbliche Veranlagung
  • Stress
  • Hochleistungssport
  • elektronische Geräte
  • bestimmte Lebensmittel
  • Wetterwechsel

Behandlung

  • Kopfschmerztagebuch
  • Entspannungsübungen
  • abgedunkelte Rückzugsmöglichkeiten
  • Antiemetikums bei Erbrechen
  • Paracetamol oder Ibuprofen

Aura-Symptome als Besonderheit der Migräne bei Kindern

Flimmern, bunte Lichter und Kreationen bilden die optischen Halluzinationen, die für die Bezeichnung der Summe der Aura-Phänomene verantwortlich sind. Dabei handelt es sich um neurologische Auffälligkeiten, die das Anfangsstadium der Migräne kennzeichnen. Weitere Symptome sind Lähmungserscheinungen, Taubheitsgefühle, ein Kribbeln in Armen und Beinen sowie Sprachschwierigkeiten. Setzen die Kopfschmerzen ein, so verschwinden die Aura-Symptome in der Regel ohne jegliche Folgeschäden von selbst. Insgesamt können die in diesem Abschnitt behandelten Beschwerden maximal bis zu einer Stunde lang anhalten.
entspannung migräne bei kindern

Stress als hauptsächlicher Trigger

Häufig lässt sich gleich eine ganze Liste an Triggern finden, die gemeinsam die Intensität der Migräneanfälle erhöhen. An erster Stelle ist hier Stress zu nennen. Sei es nun die physische oder seelische Überlastung: Beide Varianten begünstigen das Entstehen von Migräne bei Kindern. Hochleistungssport ohne ausgleichende Ruhe- und Entspannungsphasen, Streitigkeiten in der Schule, familiäre Probleme und Auseinandersetzungen: All diese Faktoren gelten als Trigger bzw. Auslöser für das hier diskutierte Phänomen. Hinzu kommen Elemente, die durch die zunehmende Technologisierung der Lebenswelten in der modernen Gesellschaft hervorgerufen werden. Beim Spiel mit elektronischen Geräten hilft in der Regel nur eine konsequente zeitliche Limitierung durch die Eltern.

Die optimale Behandlung von Migräne bei Kindern

Behandlung Migräne bei Kindern

Eine ausgewogene Kombination aus medikamentösen und nicht-medikamentösen Mitteln hat sich bei der Therapie von Migräne bei Kindern besonders bewährt. Konkret bedeutet dies unter anderem den Einsatz von autogenem Training, Yoga, speziellen Entspannungstechniken und Biofeedback-Verfahren.

Die medikamentöse Therapie beginnt im akuten Fall mit der Verabreichung eines Antiemetikums mit dem Wirkstoff Domperidon. Nach rund 15 Minuten erfolgt die Vergabe eines Schmerzmittels wie Paracetamol oder Ibuprofen.

Häufige Fragen zum Thema Migräne bei Kindern

Treten die aufgeführten Beschwerden zum wiederholten Male auf, so sollten Sie diese unbedingt von einem Arzt abklären lassen, der Ihnen abgesehen von umfassenden Behandlungsmethoden auch Ratschläge und Tipps zu dem allgemeinen Umgang mit dieser Krankheit liefern kann. Um eine Diagnose zu erleichtern, sollten Sie ein Kopfschmerztagebuch führen, in dem Sie alle Faktoren detailliert festhalten. Ein Fragenkatalog als Orientierungshilfe könnte sich aus folgenden Bestandteilen zusammensetzen: Wann treten die Beschwerden auf? Zeigen sich beispielsweise Regelmäßigkeiten, die auf ein und dieselbe Situation zurückzuführen sind? Wo genau tut es weh? Zeigen sich neben den Kopfschmerzen noch andere Symptome?
Dass bestimmte Lebensmittel allergische Reaktionen hervorrufen können, ist inzwischen allgemein bekannt. In Bezug auf die Migräne gibt es noch keine eindeutigen Studien. Jedoch weisen verschiedene Anzeichen darauf hin, dass Histamin und Tyramin für die Entstehung von Kopfschmerzen bei Kindern verantwortlich sind. Zitrusfrüchte, kakaohaltige Produkte, Käse, Kuhmilch sowie glutenhaltige Getreidesorten zählen zu den Nahrungsmitteln, die als potentielle Trigger infrage kommen. Hohe Luftfeuchtigkeit und Temperaturwechsel: So lauten die witterungsbedingten Konditionen, die für einen Migräneanfall verantwortlich gemacht werden können. Als präventive Maßnahme empfiehlt sich hier vor allem ein zusätzliches Maß an Ruhe und Entspannung.

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